März

14.03.2008 Martin Reith, Freiburg

Vortrag: Plankton in der marinen Fischzucht, warum kompliziert, wenn es auch einfach geht?

Man sagt, die Nahrungsketten im Meer seien lang, und die Zucht von marinen Fischen sei daher komplex.
Fischlarven fressen Zooplankton, dieses ernährt sich wiederum von Phytoplankton und Phytoplankton braucht Licht, Nährstoffe und CO2 um zu wachsen.
Mein Vortrag stellt die Frage, ob ein Hobbyaquarianer die Nahrungskette tatsächlich so aufbauen muss, um marine Fische oder Garnelen zu züchten. Sehr einfache und praktikable Möglichkeiten der Planktonzucht werden aufgezeigt und verschiedene Gruppen werden vorgestellt.

Neben altbekannten Organismen, liegt dabei ein Schwerpunkt auf den benthischen Copepoden.
Methoden zur Zucht planktischer Copepoden werden ebenfalls angesprochen. Die Möglichkeiten, die sich mit den verschiedenen Futterorganismen für die Aufzucht mariner Fische ergeben, werden diskutiert.

zu Martin Reith

Nach einer handwerklichen Ausbildung, einem Biologiestudium an der Universität Freiburg und einer botanischen Diplomarbeit, kippte ich vor 5 Jahren zum ersten Mal größere Mengen Salz in ein kleines neu eingerichtetes Aquarium. Ich nannte mein Biotop "Seegraswiese", auch wenn es verschiedene Caulerpa-Arten waren, die hier wuchsen.

Neben meiner intensiven Arbeit mit Insekten und Blütenpflanzen, nutzte ich nun fast meine gesamte Freizeit, um die plötzlich in meiner "Seegraswiese" auftauchenden Krebschen, Muscheln und Würmer zu beobachten. Die Faszination Meerwasseraquaristik hatte mich gepackt.
Eine Vergrößerung des Beckens blieb nicht aus. Und kaum zwei Jahre später schwammen bereits die ersten marinen Fisch-Nachzuchten in meinen damals 2 Aquarien.
Kleinere Online-Veröffentlichungen und Artikel in "salzigen" Fachzeitschriften blieben nicht aus. Seit Ende 2007 bin ich nebenberuflich im Bereich Meerwasseraquaristik selbstständig.

Essen 19.30 Uhr / Vortrag 20.15 Uhr

Das Treffen zum Essen ist vorverlegt auf 19.30 Uhr. Der Vortragsbeginn ist um 20.15 Uhr.
Diese Entscheidung wurde getroffen, um weit anreisenden Mitgliedern eine etwas frühere und definiertere Heimfahrt zu ermöglichen.